Noch ist es früh in Bad Wörishofen, dichte Nebelschwaden hängen über den Feldern. Raureif bedeckt die Wiesen. In meinem Bett ist es warm und kuschelig. Die Tür wird leise geöffnet. Vorsichtig tippt mir jemand an die Schulter. „Guten Morgen, ich bringe ihren Leibwickel“, flüstert die Dame und knipst mein Nachttischlämpchen an.
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Die Lederhose sitzt, das grün-weißkarierte Trachtenhemd ist an beiden Ärmeln locker nach oben gekrempelt, die langen grauen Haare sind zu einem Zopf im Nacken zusammengebunden. Toni Fenkl – ein waschechter Bayer – steht in seinem Alltags-Outfit vor uns. Was fehlt, sind die Haferlschuhe, denn meistens ist er „unten ohne“ unterwegs.

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